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2019-05-29 Etappe 17 - Tasucu - Cemsa

2019-05-29 Etappe 17 - Tasucu - Cemsa

Das Beladen des alten Fährschiffes mit Autos und LKW dauerte bis tief in die Nacht so daß die Fähre erst gegen 5 Uhr morgens die Fahrt nach Nord-Zypern aufnahm. Jeder an Bord versuchte so gut es ging einen Schlafplatz zu erhaschen, Kabinen gab es leider keine für die 6-stündige Überfahrt so wurde jeder Sitz und jede Kiste belagert.

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Auf Zypern gelandet mussten wir zu allererst versuchen das defekte Motorrad vom Strobl wieder in Gang zu bekommen. Dazu schleppten wir die Karre per Zurrgurt von Motorrad zu Motorrad erst aus dem Bauch des Fährschiffes, dann quer über die Landungsanlagen hin zum Zoll und weiter im zypriotischen Linksverkehr zu einer nahegelegenen Harley Davidson Werkstatt.

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Den Besitzer der Werkstatt hatten wir per Zufall auf der Fähre getroffen und angesprochen. Er hat uns sofort seine Hilfe zugesagt.

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Seine Mechaniker liesen uns auf die Bühne, liehen uns Werkzeug und brachten sogar türkischen Kaffee. Wir waren gerührt wie nett und freundlich dort alle waren.

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Letztlich war ein defekter Spannungsregler an der 600er Yamaha schuld daran, daß die Batterie überkochte, Leuchtbirnen durchbrannten und auch kein Ladestrom mehr im Bordnetz ankam. Der Werkstattmeister brachte uns auf diese Diagnose hin einen gebrauchten Spannungsregler aus einem chinesischem Bike, den wir dann in die Schackeline einpflanzten. Eine neue Batterie und Lichtbirnen konnten wir dort auch noch kaufen und nach etwa 1,5 Stunden basteln lief die Kiste dann wieder als ob nix gewesen wäre.

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Vielen Dank an den "Harley Davidson Rider Club" in Girne und der tollen und hilfsbereiten Werkstattmannschaft. Nun konnten wir weiter fahren und an der "Chinesen Rallye" teilnehmen. Hierzu wurden uns Bilderbücher ausgeteilt anhand denen wir erst das Stadtzentrum von Nikosia erkunden und dann das Endziel der heutigen Etappe, eine Go-Kart-Bahn in Cemsa, finden mussten.

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Auf der Kartbahn wurde dann auch das Camp aufgeschlagen und alle Rallye Teilnehmer konnten mir ihren Fahrzeugen ein paar Runden auf dem Rundkurs drehen. Wir waren mit unseren Motorrädern natürlich auch mit dabei.

Der Spaß hatte für das Schweizer Team leider ein jähes Ende als deren Volvo in die Leitplanken einschlug. Kein Personenschaden aber das Auto ist leider Schrott.

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Hier das Crash Video:

Umso erstaunlicher war es für alle Leute am Platz, dass die Teams "Trust in Rust" und "Bavarian Hornets" die ganze Nacht an dem Volvo zogen, bogen, flexten und hämmerten bis der Wagen wieder Fahrfertig war. Eine Meisterleistung in Sachen Improvisation!

https://www.instagram.com/p/ByF5y9BoYhj/

Unterdessen ist unser JUPP der Heimat auch ein großes Stück näher gekommen. Im Moment befindet er sich in Bulgarien, wie man auf dem Tracker verfolgen kann.

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Fahrstrecke heute etwa 60 km, allerdings bei Temperaturen bis 42° Celsius!

Alle Bilder des Tages hier in der Galerie (klick)

Nächste Etappe (klick)

Karawane-Gleichung

KARAWANE OBERPFALZ - Auf Nord - Zypern!

(Jim)

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