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2018-11-31 Die Reise nach Jerusalem - Tag 1

2018-11-31 Die Reise nach Jerusalem - Teil 1 von 3

Nachdem die Veranstalter der Europa Orient Rallye bekannt gegeben hatten dass Ende November in Jerusalem ein Bierfest stattfinden soll war für uns bald klar:

Dou samma dabei!

Anlass für das Bierfest gaben ca. 1000 Liter Freundschaftsbier welches in der Brauerei Srigim nahe Jerusalem aus den Zutaten gebraut wurde welche die Rallye Teams im Mai 2018 von Günzburg mit nach Israel gebracht hatten.

Der Steff und der Jim vom Team Karawane-Oberpfalz machten sich also auf den Weg und buchten einen Hin- und Rückflug, eine Unterkunft in Jerusalem und ein Miet-Auto im Voraus. Der El-Al Flug von München landete etwa um 15:00 Uhr in Tel Aviv und als wir vom Leihwagen aus den Wilfried (OK) anriefen sagte uns der daß das Bierfest leider schon aus ist. In Israel ist ab Freitag Abend bis Samstag Abend Sabbat angesagt. So ein Reinfall! Wir hatten wohl unsere Lederhos´n völlig umsonst dabei.

Wie sich am nächsten Tag herausstellen sollte war das aber nicht wirklich schlimm. Schlimm war nur, daß wir durch Unwissenheit und ganz per Zufall mit unserem Wagen (GPS) in ein Jerusalemer Stadtviertel geleitet wurden in dem zur Sabbat Zeit ein Autoverkehr verboten ist. Wir wunderten uns schon warum wir das einzige Auto weit und breit waren. Zudem liefen viele Personen mitten auf den Fahrbahnen umher und liesen uns spüren, daß wir nicht willkommen waren.

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Sie riefen uns irgendwas hinterher und straften uns mit ihren Blicken. Selbst die jüngsten zeigten uns deutlich das wir hier nicht fahren sollten. Aber was blieb uns übrig? Wir fuhren mit Warnblinker und Schrittgeschwindigkeit so unauffälig wie möglich weiter. Ganz schön gruselig. wir waren froh nach etwa 15 Minuten eine Art Ausfahrt aus dem Viertel gefunden zu haben. Dann war auch wieder normaler PKW Verkehr auf den Straßen.

Endlich in unserer Herberge angekommen stellten wir fest das dieses Hostel maximal Minus 3 Sterne hatte! 

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Was für eine Flohbude!

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Aber super Zentral gelegen und einen herrlichen Blick auf die Festung König Davids.

Die Märkte in den verwinkelten Gassen Jerusalems hatten auch noch geöffnet so daß wir die Altstadt erstmal zu Fuß erkundeten. All die Sehenswerten Orte kann man hier wirklich bequem erlaufen. Die Altstadt innerhalb der noch vollständig erhaltenen Stadtmauern ist echt übersichtlich.

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So gelangten wir auch recht einfach zur Via Dolorosa, dem Kreuzweg und an die Stelle an der sich Jesus der Legende nach an der Hauswand abgestützt hat während er unter dem Kreuz zusammengebrochen war.

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Wenig später standen wir an der Klagemauer die auch Western Wall genannt wird.

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Dem Sabbat zum Trotz war Gottseidank im Armenischen Viertel der Stadt ein Restaurant geöffnet in dem wir lecker zu Abend essen konnten.

Der Heimweg führte uns noch über ein kleines Pub mit einer großen Auswahl an leckeren Bieren.

So sind wir letzlich gut in Jerusalem angekommen und haben schon einen ersten Eindruck von der Stadt bekommen. Mal sehen was der nächste Tag bringt.

Die Fortsetzung gibt´s hier - Teil 2 von 3

Alle Bilder zur Jerusalem - Reise gibts hier in der Fotogalerie

(Jim)

 

 

 

 

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